Dr. Christian Osterwalder  |  Facharzt FMH für Chirurgie
Unterer Graben 35, CH-8400 Winterthur
Tel. +41 52 269 19 19  |  osterwalder@chir.ch

anästhesie

Im Praxis-Op führe ich Operationen in diesen Anästhesiearten durch:

Lokalanästhesie (L.A. oder Örtliche Betäubung)
Bei der Lokalanästhesie oder Örtlichen Betäubung wird Schmerzfreiheit durch Einspritzen eines Medikamentes (Lokalanästhetikum) in die direkte Umgebung des Operationsgebiets erreicht.

Leitungsanästhesie 
Bei der Leitungsanästhesie wird Schmerzfreiheit durch Einspritzen des Lokalanästhetikums in die Nähe eines Nervenstammes erreicht.

Intravenöser Block (iv-Block)
Der iv-Block ist eine Regionalanästhesie (Teilanästhesie), in welcher kompliziertere Operationen an Arm und Fuss vorgenommen werden.
Für den iv-Block wird an dem zu operierenden Arm oder Bein eine Manschette angebracht. Eine Injektionskanüle wird am Handrücken oder am Fussrücken eingelegt.
Nachdem der Arm oder das Bein durch Hochhalten und Auswickeln mit einem Gummiband blutfrei gemacht wurde, wird die Manschette aufgeblasen. Die Durchblutung von Arm oder Bein ist unterbrochen.
Durch die schon liegende Injektionskanüle wird ein Lokalanästhetikum (Chlorprocain HCL) gespritzt, welches sich im Arm oder Bein verteilt. Damit wird die Schmerzempfindung im Operationsgebiet unterbrochen. Es tritt zusätzlich eine vorübergehende Lähmung des Armes bzw. Fusses auf.

Bei Operationen, die mehr als eine Stunde dauern (z.B. Dupuytren), erhalten Sie zusätzlich eine medikamentöse Sedation. Sie werden dabei etwas schläfrig, bleiben aber wach. Die Manschette und die Blutleere des Armes werden damit besser ertragen. Gegen Ende der Operation wird die Manschette gelöst. Das Chloroprocain HCL gelangt jetzt in den Körper und wird in sehr kurzer Zeit abgebaut. Gelegentlich tritt in dieser Phase ein kurzzeitiger Schwindel auf. Das Gefühl kommt nach 5 bis 10 Minuten zurück. Vor dem Öffnen der Manschette wird ein Lokalanästhetikum (Bupivacain 0.5%), im Bereiche des Operationsgebietes injiziert, damit Sie keinen Wundschmerz haben. Das Bupivacain hat eine sehr lange Wirkung, es kann sein, dass das Gefühl in einzelnen Fingern erst nach 24 Stunden oder später wieder vorhanden ist. Sie müssen also nicht beunruhigt sein, wenn es sehr lange dauert bis das Gefühl wieder normal ist. Während der ganzen Operation werden Sie von einem Anästhesiearzt überwacht. Blutdruck, Herzfrequenz und Sauerstoffgehalt des Blutes werden dauernd gemessen und kontrolliert. Im Bereiche der Einstichstelle der Kanüle kann ein kleiner Bluterguss auftreten, welcher sich nach wenigen Tagen wieder zurückbildet.
Verhalten am Operationstag
  • Sie dürfen vor der Operation etwas trinken oder essen.
  • Nehmen Sie Ihre Medikamente wie gewohnt. Ausnahmen werden mit Ihnen vorgängig besprochen.
  • Fahren Sie am Operationstag nicht selbst Auto, Töff oder Velo.
  • Entfernen Sie die Ringe von der Hand, an welcher Sie operiert werden. Einen nicht mehr entfernbaren Ehering wollen Sie bitte durch einen Juwelier zuvor abnehmen lassen.

  • Der Anästhesiearzt wird vorgängig mit Ihnen diese Anästhesie nochmals besprechen; dabei können Sie noch offenen Fragen anbringen.
    Weitere Informationen finden Sie auf der Website www.narkose.ch. Der Anästhesiearzt stellt für seine Leistung Ihnen separat eine Rechnung zu.